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Fliegendes Windkraftwerk

Das niederländische Technologieunternehmen Ampyx Power entwickelt in Zusammenarbeit mit der ESA ein neues Windkraftanlagenmodell, das vorhandene Standorte veralteter Windräder weiter nutzen kann

Dabei können die Fundamente und die Infrastruktur des alten Windkraftwerks, ob auf See oder an Land, weiter genutzt werden. Das bei jedem Wetter autonom per Katapultstart startende und ebenso autonom landende Fluggerät mit 12 m Spannweite (Airborne Wind Energy System, AWES) ähnelt einer Drohne, soll bis auf 450 m aufsteigen (größere Höhe als ein Windrad = meist mehr Wind), sich wie ein Segelflugzeug mit dem Wind rings um die Basis bewegen und dabei ein bis zu 750 m langes Seil von einer Seiltrommel ziehen, die wiederum einen Generator antreibt, der bis u 2000 Haushalte versorgen kann.  Für Start und Landung ist lediglich eine drehbare Plattform von 20 m Durchmesser nötig, die auf dem bestehenden Fundament errichtet wird. In Zusammenarbeit mit der ESA wurde für den Flugbetrieb ein spezielles, hochgenaues und GPS-unabhängiges Navigationssystem entwickelt, das im Umkreis von 1 km auf 10 cm genau das AWES steuert. Laut Ampxy Power soll dieses System vorhandene Luftströmungen am Standort, besonders in größerer Höhe, bis zu 10-fach besser ausnutzen können als mit einer herkömmlichen Propelleranlage.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Größenvergleich AWES mit herkömmlichem Windrad.  Bild: Ampyx Power